Als Berater oder Coach bieten Sie Ihren Klienten eine professionelle Dienstleistung als neutraler Feedbackgeber und praxisorientierter Trainer an. Aber nicht selten finden Sie sich im Grenzbereich der psychologischen Beratung wieder. Wie gehen Sie damit um? Strukturiert und sich der ablaufenden Prozesse bewusst oder doch eher intuitiv aus dem Bauch heraus? Weil die Vertiefung der psychologischen Ebene ein häufiges und in der intensiven Arbeit mit Klienten ein unausweichliches (und nutzbares) Phänomen ist, sollten Sie sich im Rahmen eigener Selbsterfahrung fundierte Kenntnisse über Ihre Interessen, Stärken und Schwächen aneignen. Sie können dadurch Klarheit darüber gewinnen, mit welchen Klienten und Anlässen Sie auf welche Art erfolgreich und stimmig umgehen können.

Analog dem Vorgehen von Ärzten und Psychotherapeuten können Sie die Qualität Ihrer Arbeit erhöhen und die eigene Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit erhalten oder wieder herstellen, indem Sie Ihre Erfahrungen aus dem Beratungsprozess in bestimmten Abständen in einer professionellen Supervision reflektieren und klären. Dazu eignen sich besonders Intervisionsgruppen nach Michael Balint. Diese Supervisonsform enthält sowohl Elemente der Selbstreflexion und Selbsterfahrung, als auch der erfahrungsbezogenen Theorievermittlung und des Kommunikationstrainings. Eigene blinde Flecken können so im Rahmen einer kollegialen Intervision besser wahrnehmbar und in ihrer störenden Auswirkung auf die Beratung entschärft werden.